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VergleichVermietersoftware

Tenantio vs. objego: Welche Vermietersoftware passt zu Ihnen?

Detaillierter Vergleich von Tenantio und objego — Funktionen, Preise, Bedienung und Zielgruppe. Finden Sie die richtige Software für Ihre Immobilienverwaltung.

Tenantio Redaktion

Private Vermieter in Deutschland stehen vor der gleichen Herausforderung: Nebenkostenabrechnung, Mieterverwaltung und Finanzen kosten Zeit, Nerven und oft auch Geld — sei es durch Steuerberater oder teure Hausverwaltungen. Softwarelösungen wie Tenantio und objego versprechen Abhilfe. Aber welche Plattform ist die richtige Wahl?

In diesem Vergleich analysieren wir beide Tools objektiv: Funktionsumfang, Preise, Bedienung und für wen sich welche Lösung am besten eignet.

Kurzüberblick

KriteriumTenantioobjego
Gegründet20242019 (ista-Tochter)
ZielgruppePrivate Vermieter (2–50+ Einheiten)Private Vermieter
PlattformWeb-App (Browser)Web-App (Browser)
Kostenloser Einstieg14 Tage kostenloser TestDauerhaft kostenloser Starter-Plan
Ab-Preis7,90 €/Monat (jährlich)0 €/Monat (Basics)
NebenkostenabrechnungIn allen Plänen enthaltenNur im Premium-Add-on
MieterverwaltungUmfassend mit MietverträgenBasis-Mieterdaten
DATEV-ExportJa (Premium)Nein
Lifetime-Angebot299 € einmaligNicht verfügbar

Funktionsvergleich im Detail

Nebenkostenabrechnung

Die Nebenkostenabrechnung ist für die meisten Vermieter der Hauptgrund, eine Software einzusetzen. Hier unterscheiden sich die beiden Anbieter deutlich.

Tenantio bietet die Nebenkostenabrechnung in allen Preisplänen an — auch im günstigsten Starter-Plan. Der geführte Prozess unterstützt alle gesetzlich anerkannten Verteilerschlüssel (Wohnfläche, Personenzahl, Verbrauch, Wohneinheit) und berücksichtigt automatisch anteilige Zeiträume bei unterjährigem Mieterwechsel. Ein integrierter Daten-Check warnt vor Unstimmigkeiten, bevor die Abrechnung versandt wird. Ab dem Pro-Plan lassen sich fertige Abrechnungen direkt per E-Mail an Mieter versenden.

objego bietet die Nebenkostenabrechnung nur als kostenpflichtiges Add-on (Premium-Plan) an — zum Preis von 0,95 € pro Wohneinheit und Monat. Der 4-Schritte-Prozess ist ebenfalls geführt und rechtlich konform. Die Basis-Pläne (Basics und Verwaltung) enthalten keine Abrechnungsfunktion.

Fazit: Wer primär eine Lösung für die Nebenkostenabrechnung sucht, bekommt bei Tenantio mehr Funktionalität bereits im Einstiegspaket. Bei objego muss das Premium-Add-on hinzugebucht werden.

Mieter- und Mietvertragsverwaltung

Tenantio bietet eine umfassende Mieterverwaltung mit vollständigen Mieterprofilen (Kontaktdaten, Bankverbindung, DSGVO-Einwilligung), kompletter Mietvertragshistorie (Laufzeit, Kündigungsfristen, Kautionsverwaltung), Unterstützung für Privat- und Geschäftsmieter sowie automatischer Statusverfolgung (aktiv, gekündigt, ausgelaufen).

objego speichert grundlegende Mieterdaten und bietet über 30 Dokumentvorlagen (Mietverträge, Mahnungen, Mieterhöhungen). Eine integrierte Vertragsverwaltung mit Statusverfolgung und Kündigungsmanagement ist bei objego allerdings nicht im gleichen Umfang vorhanden.

Finanzverwaltung und Zahlungsverfolgung

Tenantio überzeugt mit einem Echtzeit-Finanzdashboard, das offene Zahlungen, Mietrückstände und die Rentabilität pro Immobilie auf einen Blick zeigt. Transaktionen werden automatisch kategorisiert (Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution, Reparaturen), und bei ausbleibenden Zahlungen erzeugt das System automatische Zahlungserinnerungen. Für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater steht ein DATEV-Export zur Verfügung.

objego bietet im Verwaltungs-Plan eine Bankanbindung mit automatischem Transaktionsimport, Einnahmen-/Ausgaben-Tracking mit Excel-Export sowie eine automatische Mieteingangsüberwachung. Einen DATEV-Export gibt es bei objego nicht.

Steuer und Buchhaltung

Tenantio bietet einen DATEV-Export für die direkte Übergabe an den Steuerberater (Premium-Plan). Finanzberichte lassen sich nach Immobilie und Einheit aufschlüsseln.

objego erstellt automatisch die Anlage V für die Einkommensteuererklärung und bietet exportfertige Steuerunterlagen. Einen DATEV-Export gibt es nicht.

Fazit: Beide Plattformen unterstützen die steuerliche Erfassung — objego mit Fokus auf die Anlage V, Tenantio mit Fokus auf die DATEV-Schnittstelle für den Steuerberater.

Dokumentenverwaltung

Tenantio speichert Mietverträge, Übergabeprotokolle, Rechnungen und sonstige Dokumente digital, organisiert nach Immobilie, Einheit und Mieter.

objego bietet ebenfalls eine digitale Dokumentenablage mit automatischer Datenextraktion (OCR) aus hochgeladenen Rechnungen. Im Basics-Plan sind 1 GB Speicher enthalten, in den Bezahlplänen unbegrenzter Speicher.

Zähler- und Verbrauchsverwaltung

Tenantio erfasst Zählerstände digital und integriert Verbrauchsdaten automatisch in die Nebenkostenabrechnung. Verschiedene Einheiten (kWh, m³) werden unterstützt.

objego bietet eine Heizkostenabrechnung für Selbstableser mit automatischer Verbrauchsberechnung als Teil des Premium-Add-ons.


Preisvergleich

Tenantio

PlanMonatlichJährlich (pro Monat)Einheiten
Starter9,99 €7,90 €Bis 5
Pro19,90 €14,90 €Bis 25
Premium49,90 €39,90 €Unbegrenzt
Lifetime299 € einmaligUnbegrenzt

Alle Pläne enthalten die Nebenkostenabrechnung. 14 Tage kostenlos testbar, keine Kreditkarte erforderlich.

objego

PlanPreisDetails
Basics (kostenlos)0 €/MonatGrundverwaltung, 1 GB Speicher
Verwaltung7,95 €/Monat30+ Vorlagen, Rechnungsimport, unbegrenzter Speicher
Nebenkosten (Add-on)0,95 €/Einheit/MonatNebenkostenabrechnung, Daten-Check, Heizkostenabrechnung

Alle Preise bei 12-Monats-Vertrag. Preise inkl. 19 % MwSt.

Rechenbeispiel: 10 Wohneinheiten

AnbieterMonatliche KostenJährliche Kosten
Tenantio Pro (bis 25 Einheiten)14,90 €178,80 €
objego Verwaltung + Nebenkosten7,95 € + 9,50 € = 17,45 €209,40 €
Tenantio Lifetime299 € einmalig

Fazit: Bei 10 Einheiten ist Tenantio Pro mit 178,80 €/Jahr günstiger als objegos Kombination aus Verwaltung und Nebenkosten (209,40 €/Jahr). Wer langfristig plant, spart mit Tenantios Lifetime-Angebot (299 € einmalig) am meisten.


Bedienung und Nutzererlebnis

Beide Plattformen sind browserbasiert und erfordern keine Installation. Sie richten sich an private Vermieter ohne technische Vorkenntnisse.

Tenantio setzt auf ein geführtes Onboarding, das neue Nutzer Schritt für Schritt durch die Einrichtung führt: Immobilie anlegen, Einheiten konfigurieren, Mieter zuweisen, Mietvertrag erstellen. Der Workflow ist durchgängig — von der Immobilie über die Einheit bis zur fertigen Nebenkostenabrechnung. Ein Echtzeit-Dashboard zeigt alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick.

objego wirbt ebenfalls mit einer intuitiven Bedienung und einfachen, selbsterklärenden Prozessen. Die Plattform bietet über 30 vorgefertigte Vorlagen für Mietverträge, Mahnungen und Mieterhöhungen.


Sicherheit und Datenschutz

KriteriumTenantioobjego
DSGVO-konformJaJa
ServerstandortDeutschlandNiederlande (EU)
VerschlüsselungSSLSSL
DatenschutzstandardBDSG-konformBDSG-konform

Fazit: Beide Anbieter erfüllen die europäischen und deutschen Datenschutzanforderungen. Tenantio hostet Daten in Deutschland, objego in den Niederlanden (EU).


Stärken und Schwächen im Überblick

Tenantio

Stärken:

  • Nebenkostenabrechnung in allen Plänen — kein teures Add-on nötig
  • Umfassende Mietvertrags- und Mieterverwaltung mit Statusverfolgung
  • DATEV-Export für den Steuerberater
  • Echtzeit-Finanzdashboard mit Rentabilitätsanalyse
  • Automatische Zahlungserinnerungen
  • Lifetime-Angebot für langfristige Ersparnis
  • Daten gehostet in Deutschland
  • API-Zugang für individuelle Integrationen (Premium)

Schwächen:

  • Kein dauerhaft kostenloser Plan
  • Jüngeres Produkt (seit 2024)

objego

Stärken:

  • Dauerhaft kostenloser Basis-Plan
  • Automatische Anlage-V-Erstellung
  • OCR-Rechnungserkennung
  • Über 30 Dokumentvorlagen
  • Etablierter Anbieter (seit 2019, ista-Tochter)
  • CO2-Rechner und Mietspiegel-Tool

Schwächen:

  • Nebenkostenabrechnung nur als kostenpflichtiges Add-on
  • Keine umfassende Mietvertragsverwaltung
  • Kein DATEV-Export
  • Kein Lifetime-Angebot
  • Maximal 70 Einheiten empfohlen
  • Keine API für eigene Integrationen
  • Keine Zahlungserinnerungen in der Grundversion

Für wen eignet sich welche Software?

objego ist die richtige Wahl, wenn Sie:

  • einen kostenlosen Einstieg suchen und vorerst keine Nebenkostenabrechnung benötigen
  • Wert auf eine automatische Anlage-V-Erstellung legen
  • vorgefertigte Dokumentvorlagen (Mietvertrag, Mahnung) bevorzugen
  • ein etabliertes Produkt mit ista-Hintergrund bevorzugen

Tenantio ist die richtige Wahl, wenn Sie:

  • eine Nebenkostenabrechnung ohne teure Zusatzpakete suchen
  • Wert auf eine vollständige Mietvertrags- und Mieterverwaltung legen
  • ein Finanzdashboard mit Zahlungsverfolgung und Mahnwesen benötigen
  • mit einem Steuerberater arbeiten und DATEV-Export benötigen
  • eine langfristig günstige Lösung suchen (Lifetime-Angebot)
  • Ihre Daten auf deutschen Servern wissen möchten
  • eine API für eigene Integrationen nutzen möchten

Fazit

Beide Plattformen richten sich an private Vermieter in Deutschland und lösen reale Probleme. objego punktet mit einem kostenlosen Einstieg, Dokumentvorlagen und der Anlage-V-Erstellung — ideal für Vermieter, die zunächst eine einfache Grundverwaltung suchen.

Tenantio bietet das umfassendere Gesamtpaket: Nebenkostenabrechnung in jedem Plan, vollständige Mietvertragsverwaltung, Echtzeit-Finanzdashboard, DATEV-Export und ein einzigartiges Lifetime-Angebot. Wer eine Lösung sucht, die alle Bereiche der privaten Immobilienverwaltung abdeckt — ohne für einzelne Funktionen extra zu zahlen — ist mit Tenantio besser beraten.

Jetzt Tenantio 14 Tage kostenlos testen →